Publikationen der Fraktion DIE LINKE.
 
Heft: Das braune Erbe
 

Dr. Carolin Butterwegge

Direktkandidatin zur Landtagswahl 2012 im Wahlkreis Köln II (Lindenthal) und auf Platz 4 der Landesreserveliste für DIE LINKE. NRW

Dr. Carolin Butterwegge, ehemalige kinder- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE NRW

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Bürgerinnen und Bürger,

die LINKE betont im begonnenen Wahlkampf, dass nur mit uns ein Politikwechsel möglich ist – für eine Politik der Umverteilung von Oben nach Unten, für eine Politik des sozialen Ausgleichs, der sozialen Gerechtigkeit und der sozialen Sicherheit für alle!

Wenn ich das für unser zentrales Thema halte, dann nicht nur, weil Hannelore Kraft ihr Modellprojekt „Kein Kind zurücklassen“ gemeinsam mit der Bertelsmann-Stiftung zum zentralen Wahlkampfthema machen will. Auch die Grünen rücken Kommunen, Klima und Kinder in den Mittelpunkt ihres Wahlkampfes, obwohl sie sich beitragsfreien Kitas verweigern und eine Schule für alle verhindert haben. Obwohl Rot-Grün zugleich die Mittel zur Bekämpfung der Kinderarmut um 70% kürzte, was ein Skandal ist und die schönen Worte Lügen straft.

Von zentraler Bedeutung ist das Thema Soziale Gerechtigkeit vor allem, weil diese hierzulande immer weniger eingelöst wird, weil die Ungerechtigkeit, die Spaltung in Arm und Reich zunimmt. Wenn Kinder in der Gesellschaft im Abseits stehen, kein warmes Mittagessen mehr bekommen, u.a. weil Rot-Grün die Mittel des Landesfonds gestrichen hat, die Familien aber das Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes nicht in Anspruch nehmen, dann bedeutet das, dass die soziale Gerechtigkeit hierzulande mit Füßen getreten wird. Mit der Familie in Hartz IV zu leben, heißt: von Anfang an aussortiert zu werden, heißt: Ausgrenzung. Und diese findet statt, weil auf der anderen Seite der Medaille der Reichtum weiter wächst. Und dagegen kämpfen wir und streiten gemeinsam mit Betroffenen für Verbesserungen.

Ein Politikwechsel zeigt sich deshalb am besten in einer konsequenten Politik zur Bekämpfung von Armut und Hartz IV, und für Chancengleichheit. Nicht nur in der Bildung, sondern auch im Arbeitsleben, in den KiTas, in Schulen und den Kommunen, die wieder handlungsfähig werden müssen.

Auf Landesebene treten wir deshalb ein für ein Sozialticket, denn nur so lassen sich Mobilität und Teilhabe für alle ermöglichen – durch erschwingliche Ticketpreise für den ÖPNV: nicht mehr als 15 € im Monat heißt die Devise. Wir treten aber auch ein für kostenfreie Mittagessen und Teilhabeangebote an Kultur, Sport und Freizeit für Kinder und Jugendliche mit wenig Geld. Dazu brauchen wir höhere Kinderregelsätze, aber kein bürokratisches Bildungspaket, was bei den Kindern nicht ankommt. Und wir treten ein für guten, bezahlbaren Wohnraum. Für eine soziale Infrastruktur, die Familien, Schuldnern, allen Ratsuchenden Unterstützung und Hilfe vor Ort bietet!

Besonders am Herzen liegen mir als ehemals kinderpolitischen Sprecherin der LINKEN Landtagsfraktion die Situation in KiTas. NRW braucht gebührenfreie KiTas, die Kindern und Beschäftigten gut tun, d.h. sie müssen auf qualitativ hohem Niveau bei guter Ausstattung und guten (Arbeits-)Bedingungen funktionieren können. Das schließt einen besseren Personalschlüssel und Vertretungsregelungen ebenso wie Hauswirtschaftskräfte für Mittagsmahlzeiten ein. Die Ablösung des geltenden Kinderbildungsgesetzes KiBiz durch ein neues Kitagesetz ist hierfür unabdingbar.

Schließlich ist das Fehlen von U3-Plätzen mit langen Wartelisten für viel zu wenig KiTaplätze vielerorts ein riesiges Problem für die Eltern. Die LINKE macht sich dafür stark, dass das Land, der Bund und die Kommunen ihre Ausbauziele und deren Finanzierung an den gestiegenen Bedarf anpassen und die Herausforderung mit aller Kraft und allem Willen angehen.

Dafür werbe ich um Ihre Stimme für DIE LINKE am 13. Mai 2012!




Erklärung der Fraktion DIE LINKE zur Auflösung des Landtags NRW

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Freundinnen und Freunde,

DIE LINKE hat in der 2. Lesung des Haushalts 2012 den von SPD und Grünen vorgelegten Haushalt abgelehnt. Da die anderen Oppositionsparteien CDU und FDP sich ebenfalls dazu entscheiden haben, sind SPD und Grüne mit ihrem Etatplan gescheitert und sahen keine Grundlage mehr für weiteres gemeinsames Regieren. Jetzt kommt es zu Neuwahlen.

DIE LINKE hat seit September 2011 deutlich klare, bescheidene und umsetzbare Forderungen an SPD und Grüne gestellt:

DIE LINKE sieht bei einem Budget im SGB 2-Eckregelsatz für Nahverkehr von unter 20 € eine gesellschaftliche Notwendigkeit, ein Sozialticket in Höhe von höchstens 15 € einzuführen.

DIE LINKE sieht angesichts der massiven Überschuldung eines Großteils der Kommunen - gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden, der Gewerkschaft ver.di und vielen anderen - die dringende Notwendigkeit, den Anteil des Steueraufkommens für die Kommunen um zwei Prozent zu erhöhen.

DIE LINKE sieht nach dem Ausverkauf des sozialen Wohnungsbaus durch die Regierung Rüttgers, insbesondere auch aufgrund der Mietsituation in den Städten des Rheinlands, einen dringenden Bedarf für die Aufstockung der Mittel des sozialen Wohnungsbaus auf das Niveau, das SPD und Grüne im Wahlkampf gefordert haben.

DIE LINKE hat zudem gefordert, mehr Personal im Bereich der Kinderbetreuung einzustellen. Nicht zuletzt auf Grund des KiBiz ist dies als Entlastung für die Erzieherinnen und Erzieher dringend geboten.

Alle diese Forderungen waren für DIE LINKE verhandelbar. Dies haben wir in den Gesprächen mit der Landesregierung und den Fraktionen von SPD und Grünen immer betont. Aber SPD und Grüne waren bis zuletzt nicht bereit, sich auch nur einen Millimeter zu bewegen. Sie haben den anderen Parteien den Haushalt nach dem Motto „friss oder stirb“ vorgelegt. Entgegen der Bekundungen von Hannelore Kraft und anderen gab es keine Verhandlungsbereitschaft bei SPD und Grünen. In einer Situation der Minderheitsregierung musste ihnen klar sein, dass sie mit diesem Kurs direkt auf Neuwahlen zusteuern. Sie haben die Neuwahlen gewollt und haben diese durch ihre Politik auch herbeigeführt. DIE LINKE hat immer betont, dass sie Neuwahlen für unnötig hält, aber sie auch nicht zu fürchten braucht.

In allen entscheidenden Fragen, in denen wir mit SPD und Grünen eine Politik für die Mehrheit der Menschen machen konnten, hat DIE LINKE dies vorangetrieben:

Nur durch DIE LINKE gab es eine Abschaffung der Studiengebühren bereits im Wintersemester 2011/2012.

Nur durch DIE LINKE gibt es einen vergabespezifischen Mindestlohn für alle von öffentlicher Vergabe betroffenen Beschäftigten.

Nur durch DIE LINKE gibt es wieder mehr Mitbestimmung im Öffentlichen Dienst.

Nur durch DIE LINKE ist die Residenzpflicht für Asylsuchende abgeschafft worden.

Nur durch DIE LINKE sind Abwahlverfahren von Oberbürgermeistern wie in Duisburg möglich.

Diese und viele weitere Erfolge zeigen, dass DIE LINKE ein Garant für soziale Veränderung in diesem Land ist. Es ist zu bedauern, dass sich SPD und Grüne von diesem Kurs zugunsten einer Politik der Schuldenbremse und der Kürzungspolitik verabschiedet haben. Für DIE LINKE lautet daher das Motto „Die Vermögenssteuer ist unsere Schuldenbremse“!

Mit solidarischen Grüßen

Katharina Schwabedissen                                                    Hubertus Zdebel

Landessprecherin                                                               Landessprecher


Bärbel Beuermann                                                              Wolfgang Zimmermann




Solidarität mit den Beschäftigten in den kommunalen Kindertageseinrichtungen

Dr. Carolin Butterwegge, kinderpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE NRW

DIE LINKE. Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen Platz des Landtags 1, 40221 Düsseldorf

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen in den kommunalen Kindertageseinrichtungen,

als langjähriges ver.di-Mitglied und kinderpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag NRW unterstütze ich Euren Warnstreik und allen weiteren Arbeitskampfmaßnahmen, die eventuell noch notwendig werden. Ausdrücklich unterstütze ich Eure Forderung nach einer Lohnerhöhung in Höhe von 6,5 Prozent, mindestens aber 200 Euro Festgeld und nach der unbefristeten Übernahme aller Auszubildenden.

Kindertageseinrichtungen helfen Kinder zu bilden und zu erziehen. Sie sind Orte des sozialen Lernens, gemeinsamen Spielens und Entdeckens. Sie können am Abbau sozialer Ungleichheit mitwirken, und sind für viele Kinder das Tor in die Gesellschaft. Nicht zuletzt leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. All dies wäre ohne Euch nicht möglich. Die Qualität der Kinderbetreuung steht und fällt mit Euch: Ihr leistet tagtäglich in den Kindertageseinrichtungen eine gesellschaftlich höchst notwendige und wertvolle Arbeit – häufig unter schwierigen Arbeitsbedingungen. Dafür habt ihr eine bessere Bezahlung mehr als verdient. Dafür streikt Ihr und dafür kämpft auch DIE LINKE.

Ausdrücklich möchte ich Euch auch als erwerbstätige Mutter, die auf Kindertagesbetreuung angewiesen ist, meine Solidarität aussprechen, denn von guten Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten profitieren auch direkt die Kinder in den Einrichtungen.

Angesichts der zunehmenden Bedeutung frühkindlicher Bildung und der andauernden Debatte um einen Ausbau der Kindertagesbetreuung sind Eure Forderungen auch ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels und zur Zukunftssicherung der Kindertagesbetreuung. Höhere Löhne steigern die Attraktivität des Arbeitsfeldes und eine unbefristete Übernahme gibt jungen Menschen Zukunftssicherheit.

Ich wünsche Euch viel Kraft und Entschlossenheit in den weiteren Verhandlungen um höhere Löhne und eine unbefristete Übernahme.

Mit freundlichen Grüßen

An die

Kolleginnen und Kollegen

in den kommunalen Kindertageseinrichtungen

Dr. Carolin Butterwegge MdL

Die Solidaritätserklärung kann auch als PDF heruntergeladen werden.

 

 

Gute Kitas für alle? Kindertagesbetreuung und U3-Ausbau in Köln

Erfolgreiche Kita-Veranstaltung – DIE LINKE bleibt dran!

V.l.n.r. Hildegard Merten (GEW), Dr. H. G. Bell, Dr. Agnes Klein (Stadt Köln) und Dr. Carolin Butterwegge (DIE LINKE.)

Am Montag den 28. November 2011 fand im Bürgerhaus Kalk die Veranstaltung „Gute Kitas für alle? – Kindertagesbetreuung und U3-Ausbau in Köln“ statt. Zu der Veranstaltung luden Dr. Carolin Butterwegge MdL (kinderpolitische Sprecherin Fraktion DIE LINKE im Landtag NRW) und die Ortsverbände Schäl Sick und Lindenthal der LINKEN Köln die Dezernentin für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Köln, Dr. Agnes Klein, und Hildegard Merten, die Geschäftsführerin der GEW Köln ein. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Hans-Günter Bell, dem Sprecher des Ortsverbandes „Schäl Sick“, DIE LINKE. Mehr



Veranstaltungshinweis: Gute Kitas für alle?

Kindertagesbetreuung und U3-Ausbau in Köln

Zum Herunterladen des Flyers auf das Bild klicken

Viele Kölner Eltern von Kindern im Kita- und Vorschulalter beschäftigen zwei Probleme: Erstens gibt es nicht genügend Betreuungsangebote gerade für die Jüngsten und zweitens sind die bestehenden Angebote inzwischen vielerorts so schlecht, dass von dem in Sonntagsreden gepriesenen qualitativ »Besten für die Jüngsten« wohl kaum mehr die Rede sein kann. Eltern wünschen sich indes eine ausreichende Zahl qualitativ guter Kitaplätze, verlässliche Bezugspersonen, kleine Gruppen für ihre Kinder und idealerweise flexible Öffnungszeiten und eine gebührenfreie Elementarbildung.

Das Kinderbildungsgesetz KiBiz hat die Anforderungen an Kindertagesbetreuung erhöht: Kinder sollen in Kitas nicht nur betreut, sondern v.a. gefördert werden. Die meisten Kitas wurden zu Ganztagsbetrieben umgebaut, die immer jüngere Kinder bis spätnachmittags betreuen. Kitas sollen zudem Orte der Integration und Inklusion sein, die sprachliche, soziale, emotionale und kognitive Kompetenz fördern, vielfältige Erfahrungswelten eröffnen und vieles mehr. Doch den hohen Ansprüchen steht eine Vielzahl von Problemen in der alltäglichen Praxis gegenüber, z.B. zu große Gruppen und zu wenig Personal, um die Kinder fördern zu können. Erzieher/innen haben vermehrt andere als pädagogische Aufgaben zu leisten und leiden unter prekären Arbeitsbedingungen wie Befristungen und Zwangsteilzeit.

Ist dies unausweichlicher ökonomischer Sachzwang ohne Alternative? Wo muss eine Kritik an den bestehenden Zuständen in Kitas ansetzen und wie kann eine gelingende Betreuung und Bildung im Elementarbereich aussehen? Wie steht es tatsächlich um den Ausbau von Kitaplätzen für Unter-3-Jährige in Köln? Kann der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Einjährige ab 2013 eingelöst werden? Und wie sieht die Situation in den Kitas tatsächlich aus? Welche Rahmenbedingungen haben Kinder und Beschäftigte dort, welche Missstände zeichnen sich ab und wie könnten diese gelöst werden? Welche Erfahrungen machen diejenigen, die täglich mit den Kindern arbeiten?

Diesen und andere Fragen gehen die drei Referentinnen nach: Dr. Agnes Klein aus Sicht der Stadt Köln, Hildegard Merten aus Sicht der in der Kindertagesbetreuung Beschäftigten und Dr. Carolin Butterwegge, MDL, aus Sicht der Landespolitik rund um das umstrittene Kinderbildungsgesetz KiBiz. Wir wollen mit den Referentinnen und Ihnen diskutieren und gemeinsam Erfahrungen austauschen.

Die Veranstaltung findet statt im Bürgerhaus Kalk, am 28. November 2011, Kalk-Mülheimer Str. 58, 51103 Köln. Der Beginn ist um 19:00 Uhr.

Anfahrt mit dem ÖPNV

KVB-Linie 1 oder 9 bis Haltestelle »Kalk-Post«: Von der Kalker Hauptstraße links in die Kalk-Mülheimer Str. abbiegen und ca. 5 Minuten Fußweg geradeaus.




Bundesweiter Vorlesetag mit Dr. Carolin Butterwegge, MdL

Kinder in der GGS Kettelerstr. waren begeistert

Dr. Carolin Butterwegge, MdL, und Ulrich Becker, GGS Kettelerstr.
Die Kinder bekamen alle ein Pixie-Büchlein

Am heutigen, bundesweiten Vorlesetag nahm auch die Landtagsabgeordnete, Dr. Carolin Butterwegge teil und las den Schülerinnen und Schülern der GGS Kettelerstr. aus dem mit dem deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichneten Buch "Rico, Oskar und die Tieferschatten" vor.

Bevor die eigentliche Lesung begann, stellte der Direktor der Schule, Ulrich Becker, den Kindern Frau Dr. Butterwegge, MdL, und den Bezirksvertreter, Berthold Bronisz, vor. Dieser erläuterte den Kindern dann auch, was der bundesweite Vorlesetag ist. Danach begann dann endlich die Lesung, auf die die rund 70 Schülerinnen und Schüler warteten.

Die spannende, witzige und ein wenig an "Emil und die Detektive" erinnernde Geschichte riss die Kinder mit und sorgte auch für viele Lacher, kamen in dem Buch doch auch, wie es in einer Rezension heißt, "Figuren mit Schräglage" vor.

Dr. Carolin Butterwegge las mit ebensolcher Begeisterung, wie die Kinder zuhörten. Dazwischen stellte sie den Kindern auch Fragen, ob sie den einen oder anderen Begriff, der in dem Buch auch extra erläutert wurde, kennen.

Nach dem Dr. Carolin Butterwegge die Lesung natürlich beim Beginn des spannendsten Kapitels beendet hatte, die Kinder mussten ja neugierig gemacht werden, konnten die Kids fragen stellen. Und manche Fragen aus einem Kindermund können durchaus auch von einem Erwachsenen gestellt worden sein. Frau Dr. Butterwegge beantwortete die Fragen, wie z.B. "Was ist ein Politiker?", "Was ist der Landtag?" und "Wird man als Politiker reich?" für die Kids verständlich. Sie erläuterte auch den Unterschied zwischen Landes- und Kommunalpolitik.

Der Vorlesetag an in der Schule Kettelerstraße war rundherum gelungen und die Kids waren begeistert. An dieser Stelle möchte ich auch nochmal unseren Dank wiederholen, dass wir eine solche Veranstaltung durchführen konnten.





Wo bleibt das landesweite Sozialticket?

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW in Kooperation mit der Fraktion DIE LINKE. im Landtag NRW

Am Montag, den 21. November 2011, findet eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW in Kooperation mit der Fraktion DIE LINKE. im Landtag NRW zum Thema "Wo bleibt das landesweite Sozialticket?" statt. Ort der Veranstaltung ist das ZAKK in Düsseldorf. Beginn ist um 18:30 Uhr.

In den meisten Städten und Kreisen des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr wird seit dem 1. November 2011 ein verbilligtes Monatsticket in Höhe von 29,90€ angeboten. Viele soziale Initiativen, Teile der Gewerkschaften und Einzelpersonen fordern hingegen schon länger: "Mehr als 15€ ist nicht drin!" Weitere Informationen können diesem Flyer entnommen werden.

Am 8. November 2011 findet im Landtag NRW eine Anhörung statt, deren Ergebnisse und offene Fragen auf der Veranstaltung am 21. November 2011 diskutiert werden sollen.

An der Podiumsdiskussion nehmen teil:

Dr. Carolin Butterwegge
DIE LINKE. Fraktion im Landtag NRW

Stefan Koch
Sozialverband Deutschland e. V. – Landesverband NRW

Michael Hermund
Vorsitzender DGB Region Ruhr-Mark

Jürgen Schirmer ver.di, Fachbereich Verkehr

Pater Wolfgang Sieffert Altstadt-Armenküche Düsseldorf






Veranstaltung zum Thema KiBiZ - Kindertagesbetreuung in NRW

Die Linksfraktion im Rat der Stadt Bochum lud zu einer Veranstaltung zum Thema KiBiZ - Kindertagesbetreuung in NRW". Rund 25 Interessierte waren gekommen um eine insgesamt sehr "runde" Diskussion zu erleben.

Neben der Sozialbeigeordneten Bochums, Britta Anger, die über die Problematik beim Ausbau der U-3-Plätze in Bochum berichtete, nahm die Leiterin einer Kita an der Diskussion teil, welche die ganz praktischen Probleme in den Kitas ansprach. Die Landtagsabgeordnete im Landtag NRW, Dr. Carolin Butterwegge, sprach vor allem die Probleme beim U-3-Ausbau sowie die Debatte um die KiBiZ-Gesetzgebung an, die landesseitig bestehen.




Elterngeld auch für Hartz IV-Familien!

Hartz IV-Regime abschaffen!

Am Mittwoch, 19.10.2011 haben die Landtagsfraktionen von SPD und Grünen im Plenum einen Antrag eingebracht, in dem die Landesregierung aufgefordert wird, sich für die Abschaffung des Betreuungsgeldes einzusetzen.

In dem Antrag wird davor gewarnt, dass die sogenannte Herdprämie gerade jene Kinder, die in benachteiligten Familien aufwachsen und von einer guten institutionellen Betreuung besonders profitieren würden, von der frühen Förderung in Kitas fernhält. Gerade für Kinder aus armen Familien, die auf ALG II angewiesen sind, verbessert der frühzeitige Kita-Besuch die Bildungschancen erheblich – wenn er ihnen nur ermöglicht wird. Das Betreuungsgeld ist also, wie die gesamte Familienpolitik der Bundesregierung, zutiefst reaktionär und ideologisch aufgeladen!

Auf der einen Seite soll eine Herdprämie durchgesetzt werden, auf der anderen wird Hartz-IV-Familien das Elterngeld als Einkommen angerechnet. DIE LINKE hat daher in einem Änderungsantrag gefordert, dass sich die Landesregierung gegen diese Ungerechtigkeit einsetzen muss. Wer von SPD und Grünen Zustimmung zu diesem Anliegen erwartet hat, wurde aber herb enttäuscht. Lediglich zu einer Enthaltung konnten sich die beiden Regierungsfraktionen durchringen, wodurch der Änderungsantrag im Plenum gescheitert ist.

DIE LINKE bleibt dabei: Elterngeld auch für Hartz IV-Familien! Hartz IV-Regime abschaffen!




Verteilaktion auf der Zülpicher Straße

Zeitung der Linken für Kölner Veedel

Kostenlose Zeitung der Kölner Linken

Am Donnerstag, den 13.10.2011, gab es eine Verteil- und Informationsaktion durch DIE LINKE. auf der Zülpicher Straße. Verteilt wurden neben der kostenlosen Zeitung "Köln Links" auch Flyer zum Thema Schule.

Themenschwerpunkt war das durch SPD, Grüne und CDU verursachte Schulchaos. So soll es neben den bereits bestehenden Schulen noch eine weitere, nämlich die Sekundarschule geben. Darauf haben sich die o.g. Fraktionen im Landtag von NRW verständigt. Darüberhinaus wird mit der Festschreibung in die Landesverfassung der politische Weg zu einem neuen und integrativen Schulsystem verbaut. Um die Bürgerinnen und Bürger über diesen Schulnonsens zu informieren, wurde gestern auf der Zülpicher Straße die Verteilungsaktion der kostenlosen Zeitung durchgeführt. Auch in den nahegelegenen Briefkästen gab es Steckaktionen.

Auf der stark frequentierten Straße konnten bei schönem Wetter und angenehmen Temperaturen viele Bürgerinnen und Bürger, insbesondere Studentinnen und Studenten, erreicht werden.

Sollten Sie keine Zeitung erhalten haben, so schauen Sie doch einfach mal in unserem neuen Kreisbüro, Zülpicher Straße 58, 50674 Köln, vorbei. Sicherlich wird es dort noch einige Exemplare geben, die wir Ihnen sehr gerne mitgeben.





Kinder. Bildung. Zukunft

Informations- und Diskussionsveranstaltung

Welche Kinderbetreuung braucht Bochum?

In Kitas sollen Kinder nicht nur betreut, sondern auch gefördert werden. Das ist gut so. Kitas sollen Orte der Integration sein, die Sprachkompetenz fördern, vielfältige Erfahrungswelten öffnen und vieles mehr. Darüber hinaus sollen sie flexible Öffnungszeiten und ein Mittagessen anbieten. Doch die Einrichtungen werden finanziell und personell nicht entsprechend ausgestattet.

Bei gewachsenen Anforderungen stagniert die finanzielle Unterstützung durch den Bund oder das Land, und die Kommunen sind auf Grund ihrer Haushaltslage nicht in der Lage, hier einen ausreichend finanziellen Ausgleich zu leisten. Ist dies alles alternativlos oder gibt es konkrete Gegenvorstellungen?

Wie sieht die derzeitige Situation im Land und in Bochum aus? Welche Erfahrungen machen diejenigen, die täglich mit den Kindern arbeiten? Und welche Forderungen haben sie und vor allem auch die Eltern?

Diese und andere Fragen wollen wir mit Vertretern und Vertreterinnen aus der Politik, der Verwaltung, mit Eltern, Erziehern und Erzieherinnen und mit Ihnen diskutieren.




Abgeordnete Beuermann holt alte Handys aus der Schublade

Alt-Handys können im Wahlkreisbüro abgegeben werden

Alte Handys können im Wahlkreisbüro abgegeben werden. Das schützt die Umwelt.

Die Fraktionsvorsitzende der LINKEN. NRW, Bärbel Beuermann, sammelt zusammen mit der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) alte Handys ein und ruft die Einwohner und Einwohnerinnen in NRW zum Mitmachen auf. Die Handys werden einem umweltgerechten Recycling zugeführt.

So werden der Restmüll von Schadstoffen entlastet und wertvolle Materialien zurückgewonnen. Die Erlöse fließen an die DUH. Alt-Handys von Landtagsabgeordneten und Beschäftigten des Landtags können im Foyer der LINKEN-Fraktion abgegeben werden.

Der Umwelt- und Verbraucherverband hatte Beuermann vor einigen Wochen angeschrieben und um Unterstützung bei der Sammlung alter Handys gebeten. Die DUH sammelt bereits seit mehr als neun Jahren zusammen mit der Deutschen Telekom Mobiltelefone, um Ressourcen und Umwelt zu schonen. Künftig können  in allen Wahlkreisbüros der LINKEN-Abgeordneten in NRW Alt-Handys zugunsten der DUH-Sammelaktion abgegeben werden.

"Mit ihrem Engagement leistet Frau Beuermann einen wertvollen Beitrag für den Natur- und Umweltschutz in Deutschland und weltweit", erklärt Steffen Holzmann von der Deutschen Umwelthilfe. „In den Schubladen der Deutschen liegen nach Schätzungen des Branchenverbandes BITKOM noch mehr als 72 Millionen alte, ungenutzte Handys. Mit jedem abgegebenen Handy helfen die Bürger und Bürgerinnen, die lebendigen Flüsse und Wälder in Deutschland zu erhalten. Die Erlöse aus dem Recycling kommen Umwelt- und Naturschutzprojekten der DUH zugute. In den letzten Jahren konnten so mehr als 700 Projekte finanziert werden.“

Alte Handys können nun auch in unserem Wahlkreisbüro, Kalk-Mülheimer-Straße 102-104, 51103 Köln, während unserer Bürozeiten abgegeben werden.



Links wirkt

Ein Jahr Fraktion DIE LINKE im Landtag von NRW

Seit einem Jahr gibt es die Fraktion DIE LINKE im Landtag von Nordrhein-Westfalen. DIE LINKE ist bei den Wahlen angetreten, um einen grundlegenden Politikwechsel hin zu sozialer Gerechtigkeit, mehr Demokratie und Frieden zu verwirklichen.

Neben den von den Medien gezeigten "großen" Ereignissen, wie zum Beispiel den Auseinandersetzungen um die Landeshaushalte oder der Abschaffung der Studiengebühren, gibt es viele weitere Bereiche, in denen sich die Abgeordneten und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür einsetzen, die Arbeits- und Lebensbedingungen für die Menschen in NRW zu verbessern.

Mit der vorliegenden Broschüre wollen wir nach einem Jahr im Landtag NRW eine erste Bilanz ziehen und einige der Punkte, zu denen wir arbeiten, darstellen. Wir hoffen, die in uns gesetzten großen Erwartungen zumindest überwiegend zu erfüllen.

Weiter unter www.linksfraktion-nrw.de/linkswirkt

Sozialberatung der Linken

Sozialberatung wird nun auch im Wahlkreisbüro durchgeführt

Wahlkreisbüro der Kölner Landtagsabgeordneten

Die Sozialberatung der Partei DIE LINKE. ist nicht nur im Kreisbüro Metzerstraße, sondern auch in anderen Stadtteilen aktiv. Neben der Südstadt und Porz wird die Sozialberatung nun auch im Wahlkreisbüro der Landtagsabgeordneten im Landtag NRW, Dr. Carolin Butterwegge, Özlem Alev Demirel und Hamide Akbayir, in Kalk durchgeführt.

Das am 16. April 2011 eröffnete Wahlkreisbüro dient nicht nur, um ausschließlich Bürgergespräche durchzuführen, sondern auch, um von Hartz IV betroffenen Menschen zu helfen. Aus diesem Grund bietet DIE LINKE. nun auch im Kalker Büro eine professionelle Sozialberatung an.

Im Gegensatz zu den 8 Kölner Sozialberatungen, die sowohl durch die Stadt Köln, als auch durch die "Jobcenter" empfohlen werden, ist die Sozialberatung der Linken eine unabhängige Beratung.

Neben der Beratung von Antragstellung und Widerspruch wird auch eine professionelle Begleitung zu den Jobcentern, vormals ARGE, angeboten. Niemals sollte man ein Jobcenter alleine aufsuchen.

Jeder kann die Sozialberatung in Anspruch nehmen. Eine Mitgliedschaft in der Partei ist dazu keine Vorraussetzung.

Die Beratung findet derzeit nur Donnerstags in der Zeit von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr statt. Eine Terminabsprache ist allerdings erforderlich.

Das Büro befindet sich in der Kalk-Mülheimerstr. 102-104. Die Telefonnummer lautet: 0221 169 129 28.